Mittwoch, 20. Mai 2026 – Hamburg

Endlich ist es soweit! Wir sind voller Vorfreude.

Nachdem wir gestern Abend noch alles fertig gemacht haben und erst halb eins ins Bett sind, haben wir unsere Startzeit dann doch ein bisschen nach hinten verschoben. 

Wir machten uns fertig, Tim räumte die Koffer in das Auto und ich noch ein paar Sachen auf. 

Als alles fertig war, holten wir die Kinder und setzten sie ins Auto. 

6:45 Uhr waren wir dann endlich bereit und fuhren los. Den ersten Teil der Strecke fuhr Tim und ich saß immer hin bis kurz vor Gera vorn, dann setzte ich mich nach hinten zwischen die Kinder. 

Beim ersten Teil der Fahrt machten wir ziemlich viele Pausen. Kaffee holen, pullern und ich weiß gar nicht, was noch alles war. 

Nach ca. zwei Stunden wurde Tim etwas müde, also wechselten wir uns ab. Er setzte sich zu den Kindern und die drei konnten eine Runde schlafen. 

Als Tim, Ella und Emil wieder wach wurden, versorgte Tim uns mit Brötchen. 

Die Fahrt verlief sehr gut, wir hatten zwei kleine Staus, diese kosteten uns aber zusammen nur etwas über eine Viertelstunde.

Eine Dreiviertelstunde vor unserem Ziel kickte bei mir die Müdigkeit, wir tauschten wieder zurück und Tim fuhr die letzten Kilometer.

Kurz nach 12 Uhr erreichten wir unser Hotel in Hamburg. Zum Glück war unser Zimmer auch schon fertig. So brachten wir die Koffer ins Zimmer, machten einen kleinen Pipistopp und dann ging es direkt weiter. 

Tim suchte uns eine Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis zur Speicherstadt. Wir fuhren mit der U-Bahn. Das war für Ella sehr spannend und Emil verschlief die Fahrt.

In der Speicherstadt angekommen suchten wir einen Starbucks. Ich habe mir eine „Hamburg Tasse“ gewünscht. 

Wir kamen in einem riesigen Komplex mit Geschäften, Wohnungen, Büroräumen und co an. Im Starbucks gab es für mich eine Tasse und für uns beide einen Kaffee. Ella erinnerte uns daran, dass wir ein Eis essen wollten, wenn wir angekommen sind. Und so holten wir eins. Emil durfte mein Mango Eis auch mal kosten, aber er hat nur das Gesicht verzogen. 

Nach unserem Eis und Kaffee machten wir uns auf dem Weg zum Miniatur Wunderland. 

Dort angekommen konnten wir direkt durchgehen. Wir hatten unsere Tickets schon gestern gebucht.

Die Kinderwagen gaben wir bei der Garderobe ab und man hätte sich sogar eine Trage ausleihen können. Wir hatten aber unsere Eigene mit. Ella lief bei Tim an der Hand und Emil war bei mir in der Trage. 

Das Miniatur Wunderland war sehr beeindruckend. Diese winzigen Gebäude, so detailgetreu. Und so viele Möglichkeiten. Überall gibt es kleine Knöpfe, wo man noch einzelne Dinge starten kann, wie zum Beispiel, dass die Pinguine tanzen und ins Wasser springen.

Besonders cool ist der Flughafen, mit Start- und Landebahn. Da haben wir ewig zugeschaut. Am Ende mussten wir natürlich auch das Kreuzfahrtschiff der AIDA Cruises anschauen.

Wir verbrachten ungefähr zwei Stunden im Miniatur Wunderland und hätten locker noch mindestens genauso lange gebracht, um alles zu sehen. Jedoch waren die Kinder sehr geschafft und daher entschieden wir uns zu gehen. 

Als wir das Miniatur Wunderland verlassen hatten, schüttete es wie verrückt. Tim und ich waren innerhalb weniger Minuten durchnässt. Die Kinder blieben dank der Regenhauben an den Buggys trocken. 

Wir irrten nach der Suche eines Restaurants etwas durch die Speicherstadt, fanden aber dann einen Italiener.

Nach dem leckeren Essen, fuhren wir mit der U-Bahn zurück ins Hotel. Dieses Mal sogar ohne Umstieg. 

Im Hotel angekommen machten wir uns schnell bettfertig und fielen ins Bett. Emil war sofort eingeschlafen. Ella kam jedoch erst nicht zur Ruhe, da ich aber so kaputt war, durfte sie bei uns schlafen.