Heute Morgen legten wir in Trondheim an.
Ella und Emil schauten auch heute wieder gemeinsam aus dem Bett zum Balkon raus.
Nachdem wir heute alle duschten, waren wir trotzdem eher beim Frühstück als gestern. Und wo? Richtig, im Marktrestaurant. Wir genossen die Aussicht und heute saß Ella ewig an der Fensterbank und beobachtete draußen alles ganz genau.
Für den Weg zu unserer Kabine nahmen wir heute auf den Wunsch hin von Ella die Treppen. Von Deck 6 bis Deck 15 ist natürlich schon viel für die kurzen Beine. Tim und ich hatten daher ein paar Pausen. Ella hat aber tapfer durchgehalten und ist noch die Flure bis zu unserer Kabine gerannt. Das macht sie diesen Urlaub besonders gern. Irgendwann bleibt sie immer kurz stehen, sagt „anstrengend“ und rennt weiter. Tim und ich sind der Meinung, dass sie schon deutlich schneller wird.
Auf der Kabine angekommen, packten wir alles für den Landgang zusammen und zogen uns an.
Wir verließen das Schiff und machten uns auf den Weg in die Stadt.
Die Anlegestelle war auch heute wieder sehr zentral. So konnten wir in wenigen Minuten alles erreichen. Über eine große Brücke kamen wir genau an der Stelle an, wo wir vor zwei Jahren parkten.
Wir brachten Ella nicht dazu sich in den Wagen zu setzen, sie wollte die ganze Zeit laufen und ich bin schon beeindruckt, welche Strecken sie mittlerweile schafft.
Tim verfolgt ein klares Ziel, die „Gamble bybro“ also alte Stadtbrücke. Auf dieser roten Brücke waren wir auch vor zwei Jahren, allerdings waren wir damals allein und bei deutlich schönerem Wetter hier. Allerdings begrüße uns auch heute immer Mal die Sonne.
Von der Brücke aus, zeigte Ella immer wieder nach unten. An eine Stelle, welche uns auch schon bekannt war. Dort machten wir von Ella ein Bild von einem wunderschönem Blumenbeet. Dort gab es heute ein neues Bild. Mit Ella und Emil gemeinsam.
Ella jedoch meinte nicht die Blumen. Direkt daneben konnte man sich in Balance üben. Es gab größere und kleiner wackelnde Kugeln, auf welche man steigen konnte. Ella und ich mussten das direkt testen. Zudem gab es eine Slagline, Ella überquerte diese, zwar an meiner Hand, aber für die Balance brauchte sie mich nicht.
Wir gingen entlang am Wasser, durch den Park und anschließend am Erkebispegarden vorbei.
Eigentlich wollten wir für Emil neue Schwimmwindeln und Klebeband kaufen, daher gingen wir in der Fußgängerzone in ein Einkaufszentrum. So richtig fehlte uns allerdings ein Ansatz, in welchen Laden wir gehen mussten. Daher entschieden wir uns für die REMA 1000. Diese war allerdings recht klein und es gab nur eine sehr eingeschränkte Auswahl an Windeln und gar keine Schwimmwindeln. Im Notfall müssen wir welche im Bordshop kaufen. Was es aber in der REMA 1000 gab war Smash. Das kauften wir gern, als wir mit dem Wohnwagen hier waren. Und es schmeckte noch genauso gut, wie in meiner Erinnerung.
So langsam wurde es Zeit wieder in Richtung Schiff zu gehen. Die Kinder schliefen mittlerweile auch schon ein ganzes Stück.
Auf unserem Rückweg über die Halbinsel kamen wir an einem Espresso House vorbei und ich holte mir einen Mango Icmatcha. Tim wiederum machte einen Abstecher in einem Elektronikgeschäft.
Als wir am Schiff ankamen war es kurz vor 14 Uhr und es gab einen kleinen Snack. Die Kinder wurden wieder pünktlich beim an Bord gehen wach.
Als wir im Fuego saßen nahm Ella den Spielbereich im Four Elements wahr. Diesen besuchten wir und hatten das Gefühl, dass Ella das sehr genoss. Auch Emil krabbelte herum und gemeinsam mit Ella steuerte es das Schiff. Ellas Highlight waren die verzerrten Spiegel. Sie rannte da ständig hin und sprang auf uns ab.
Von einem Spielparadies ins nächste, besuchten wir den Kids Club. Auch dieser ist richtig schön eingerichtet. Der Kids Club besteht aus drei Räumen. In einem gibt es ein großes Schiff mit Bällebad, welches das Meer darstellt. Große Schaumstoffwürfel, Hüpftiere und all sowas. Ein anderer Raum ist eher rund und es gibt Spots. Scheinbar ist das eine Art von Bühne. Der dritte Raum ist ein Kreativraum. Dieser war allerdings für uns nicht zugänglich, da dort gerade Programmzeit war. Zehn Minuten verbrachten wir da, dann endete die Eltern-Kind-Spielzeit.
Das Ablegen, um 16 Uhr, schauten wir uns von der Kabine an.
Theoretisch fand heute auch ein Familienfest im Four Elements statt. Wir überlegten, ob wir da mal schauen gehen. Entschieden uns aber dann doch für das Baden gehen.
Also Badesachen schnappen und ab in den Beach Club.
Im Beach Club angekommen, bekamen die Kinder ihre Schwimmflügel, ich ging mit ihnen ins Wasser und Tim wollte trotzdem mal schauen gehen, was bei dem Familienfest los war. Praktischer weise waren da ja auch die Rutschen. Diese wurden sofort getestet. Ich dagegen war mit beiden Kindern allein im Wasser und Ella musste wieder Pullern. Sie hat diesen Urlaub ein Talent dafür immer pullern zu müssen, wenn wir drei alleine sind und Tim gerade erst losgegangen ist. Sie hat das aber trotz Wasser sehr gut angehalten.
Kurz nach 17 Uhr ging der Seepferdchenkurs wieder ins Wasser und alle wurden darauf hingewiesen den Innenbereich freizuhalten. Das nutzen wir direkt und beendeten das Baden.
Wir zogen uns um und gingen auf dem Weg zum Abendessen am Theatrium vorbei und tranken da noch etwas. Ella ihren Dodo und ich endlich meinen Kaffee.
Abendessen waren wir heute im Brauhaus und es gab für uns alle zusammen Schnitzel.
Nach dem Abendessen begann die übliche Abendroutine.
Als Ella und Emil schliefen suchten wir uns einen schönen Platz auf Deck 16 im Beach Club. Ich schrieb etwas am Blog und wir bestaunten die Helligkeit. Den Abend ließen wir relativ ruhig ausklingen und doch waren wir erst spät im Bett.