Eine nicht ganz so erholsame Nacht lag hinter uns. Das Bett war nur 1,40 m breit und Ella zwischen uns, die uns in beide Richtungen davon drängte. Mehrmals bin ich wach geworden, da ich direkt an der Kante lag und Tim durfte mit Ellas Füßen kuscheln.
Trotzdem kommen wir gut aus dem Bett. Wir sind aber auch alle sehr aufgeregt.
Vor dem Frühstück duschte ich beide Kinder. Da Ella die Sonnencreme entdeckte und von oben bis unten damit voll war. Tim packte in der Zwischenzeit unsere Sachen wieder ein.
Beim Frühstück hatten wir einen Platz, wo Ella die Züge beobachten konnte, welche vorbei fuhren.
Als wir mit frühstücken fertig waren, gingen wir nochmal aufs Zimmer und schlossen die Koffer. Mit Ella Hilfe verschwanden sogar noch Alwine, Itzi und Achwas achwas in meinem Koffer.
Alle total aufgeregt ging es zum Auto. Ella und Emil durften auf den Koffern Platz nehmen. Das gefiel den beiden natürlich sehr.
Knapp eine halbe Stunde fuhren wir bis zum Kreuzfahrt Terminal Steinwerder.
Aus dem Parkplatz angekommen, durften wir wieder bis ganz nach vorn fahren und parkten das Auto direkt am Fußgängerüberweg zum Koffer abgeben.
Tim brachte unsere Koffer zur Abgabe und hatte Glück, dass er der zweite in der Reihe war. Nach ihm entstand eine Schlange. Die Kofferabgabe wurde gestoppt, da erst ein paar weg gebracht werden mussten.
Zurück am Auto, sortieren wir unser Handgepäck und gingen los.
Der Check In hatte noch nicht begonnen und es war eine ziemliche Schlage. Als es aber dann losging, hatten wir Glück und durften dank der Kinderwagen in die Überholspur.
Sowohl Check In als auch die Sicherheitskontrolle verlief schnell und ohne Vorkommnisse. Sogar unsere Kabine war schon fertig und wir konnten alles hinbringen.
An der Kabine angekommen, sahen wir, dass sogar unsere Koffer schon da waren. Das ging wirklich unglaublich schnell. Jedoch stellten wir beim Eintreten fest, dass die Kabine doch anders herum ist. Wir hatten vor der Buchung uns genauestens mit dem Deckplan auseinander gesetzt, da wir eigentlich gern eine Kabine wollten, wo erst das Doppelbett kommt und vor dem Balkon das Schlafsofa. Aber davon ließen wir uns nicht stören, dann schlafen wir eben am Fenster. Was sich jedoch noch ändern musste, war Ellas Bett. Dieses existierte noch nicht. Die Reinigungskraft, welche für unsere Kabine zuständig ist, war sehr nett, kümmerte sich schnell darum und ging unserem Wunsch nach einem zweiten Reisebett nach.
Wir räumten unsere Koffer aus und gingen ins Fuego zum Mittagessen. Dort musste es für Ella unbedingt ein Eis geben. Na ja, zum Urlaubsstart kann man mal eine Ausnahme machen.
Nach dem Mittagessen, mussten die Kinder erstmal eine Pause machen. Nicht ganz freiwillig schlief auch Ella irgendwann ein.
Die Sicherheitsanweisung mussten wir auch noch machen. Den Film schauten wir uns auf der Kabine an und während ich mit den Kindern gemeinsam in der Kabine war, schnappte sich Tim die Rettungsweste und fragt am Sammelpunkt nach, ob es für uns alle gilt, da die Kinder gerade schliefen. Und tatsächlich war das ok und wir bekamen alle den „Check“ für die Sicherheitshinweise.
Als die Beiden wach wurden, erkundeten wir etwas das Schiff, gingen am Ausflugsschalter vorbei und Ella durfte ihren ersten Cocktail trinken. Einen „Dodo“.
Als wir alle ausgetrunken haben, machten wir uns auf dem Weg zum Abendessen. Wir versuchten es im Bella Donna, dort sagte uns aber schon das Servicepersonal, dass wir besser in Weite Welt gehen sollten, da hier schon alles besetzt war.
Das Restaurant Weite Welt öffnete erst 10 Minuten später, also 18:30 Uhr, aber es war schon eine ziemliche Schlange.
Als es öffnete stürmten alle in das Restaurant und es war ein einziges Chaos.
Als wir fertig waren, gingen wir auf die Kabine und machten die Kinder bettfertig. Dann hieß es Sail away – 3 Stunden später, als geplant. Wir mussten warten, da ein großer Frachter in den Hafen von Hamburg einfuhr.
Gemeinsam mit den Kindern schauen wir vom Balkon aus unser erstes Ablegen des Urlaubs an.
Wir sahen noch einige Zeit zu und auch an dem Frachtschiff fuhren wir vorbei.
Emil ging ins Bett und gemeinsam mit Ella schauten wir die Ausfahrt aus dem Hamburger Hafen.
Als Ella dann auch schlief, gingen Tim und ich nochmal gemeinsam in den Beach Club. Außerdem waren wir am besondersten Ort auf dem gesamten Schiff. Am Bug hat man die Möglichkeit ganz vorn auf das Meer zu schauen. Man ist da an der vordersten Spitze des Schiffes und hat nicht mal eine Scheibe vor sich. Wir hatten sogar das Glück allein zu sein. Einfach unglaublich.
Dann fielen auch wir ins Bett.