Die Nacht war ganz okay. Wir konnten eigentlich ganz gut schlafen. Die Hauptstraße störte nicht so sehr.
Ella musste in der Nacht gegen halb drei pullern und kam danach zu uns. Das war dann doch recht eng im Bett.
Nach etwas im Bett spielen und kuscheln standen wir ca. halb acht auf, machten uns fertig und bereiteten das Frühstück vor.
Es war zwar noch etwas kühl, aber wir konnten trotzdem draußen frühstücken.
Nach dem Frühstück erledigte Tim den Abwasch und ich machte mich etwas frisch, wir räumten noch etwas auf. Die Kinder nutzen die Zeit zum Spielen.
Wir füllten Wasser auf und wir entleerten den Abwassertank.
Als alles erledigt war konnte es endlich losgehen. Kurz nach um 11 verließen wir heute erst den Stellplatz.
Unser erster Stopp war die Fähre, welche von Moss nach Horten fährt.
Als wir ankamen, fuhr die Fähre gerade los. Warten mussten wir jedoch nicht allzu lang.
Auf der Fähre stiegen wir aus, gingen nach oben und schauten von dort wie wir ablegten. Ella und Emil beobachteten alles ganz genau.
Es war gerade die Mittagszeit, spontan entschlossen wir den Kindern etwas zum Mittagessen zu holen. Tim brachte für jeden eine Wurst im Brötchen und für uns jeweils einen Kaffee. Der typische Fährkaffee also.
Als die Kinder fertig waren mit Essen, gingen wir mit ihnen Händewaschen und dann zurück zum Auto. Das war genau die perfekte Zeiteinteilung, denn als wir zurück am Auto waren, legten wir auch schon an.
Nach der Fähre peilten wir die Heddal Stavkirke an. Dafür suchte ich nach einer schönen landschaftlichen Route. Wir setzten uns als Zwischenziele die Orte: Hvittingfoss, Kongsberg und Notodden. Die Strecke gefiel uns sehr gut.
Als wir die Stavkirke erreichten, legten wir eine Obstpause ein und setzten uns auf eine Bank auf dem Parkplatz.
Nach unserer kleinen Stärkung, gingen wir zu der Kirche, liefen eine Runde und schossen ein paar Bilder. Und dabei verging doch einiges an Zeit. Die Kirche ist die größte Stabkirche Norwegens. Sie wurde 1200 erbaut, ist dreischiffig und zeichnet sich durch die vielen überlappenden Dächer und die Kunstvoll geschnitzten Portale mit Tierornamentik aus.
Zurück auf dem Parkplatz konnten Ella und Emil noch etwas spielen und Tim und ich überlegten, wohin und wie weit wir noch fahren wollten.
Als wir wieder losfuhren war es mittlerweile schon nach halb fünf. Ich suchte nach einer Möglichkeit zum übernachten. Bis dahin war es noch ca. eine Dreiviertelstunde. Diese lief jedoch sehr gut. Trotzdem war es die Grenze der Fahrzeit heute. Die Kinder waren am Ende.
Heute stehen wir das erste Mal frei und das mitten in den Bergen und direkt im Wald.
Ella und Emil spielten etwas und ich begann langsam damit das Abendessen vorzubereiten. Dafür saßen wir heute natürlich drin.
Nach dem Essen machten wir die Kinder bettfertig und während Tim den beiden etwas vorließ lud ich Bilder von der Kamera auf den Laptop.
Vor um acht schliefen beide Kinder und wir saßen noch etwas in der Sitzgruppe und bemerkten, wie dunkel es hier ist.