Sonntag, 27. September 2026 – Trollstigen und Halsa

Pünktlich um sieben stellte Emil heute Morgen die Tonie Box an. Tim wollte ihn schnell zu uns holen, damit er Ella nicht weckte. Als er den Rausfallschutz jedoch öffnete, schauten ihn beide Kinder an. 

Wir verbrachten noch eine Stunde bei uns im Bett eh wir aufstanden und uns für den Tag fertig machten. 

Heute hatte ich mir für das Frühstück etwas ganz besonderes überlegt. Ich schnitt die restlichen Äpfel klein und dünstete diese mit etwas Zimt in der Pfanne an. Die Äpfel waren total lustig. Zwei von drei waren innen ganz rot. Zu den Äpfeln bereitete ich Porrigde vor. Dieses frühstückten wir draußen mit Blick auf den Fjord.

Nach dem Frühstück begann ich damit den Abwasch zu erledigen und Ella wollte unbedingt auf den Spielplatz. Es war nicht viel los auf dem Campingplatz und der Spielplatz von unserem Platz gut einsehbar, daher schickte Tim Ella alleine los. Sie ging bis zum Spielplatz, winkte Tim wie ausgemacht, dass sie angekommen ist. Und sofort kam sie zurück und wollte uns holen kommen. 

Tim räumte die Stühle und den Tisch weg und ging mit den Kindern auf den Spielplatz, während ich weiter aufwusch. 

Nach einer Weile kamen die drei wieder und wir bereiteten uns auf das Losmachen vor. Tim rollte von den Keilen und ich sammelte diese ein. Er wollte direkt zur Entsorgungsstelle für das Abwasser fahren, als ihm einfiel, dass wir doch am Strom stecken. Na ja, das Kabel muss jetzt repariert werden. 

Frisches Wasser gab es trotzdem noch. 

10:45 Uhr verließen wir Geiranger und fuhren weiter. Für heute stand auf dem Plan Trollsitgen bis zum Ende zu fahren. Als wir vor zwei Jahren hier waren, war Trollstigen wegen Steinschlag gesperrt. Gestern Abend erzählte uns ein anderer Besucher des Campingplatzes, dass die Strecke auch nur noch heute geöffnet wäre. 

Trollstige war beeindruckend. Das kann man kaum beschreiben. 

Nach der Landschaftsroute fuhren wir durch Andalsnes und machten uns einen groben Plan. Wobei ich heute recht planlos unterwegs war und nicht so richtig wusste, wie wir weiter machen sollen. Wir wollen das Urlaubsgefühl behalten und doch dürfen wir nicht den Heimweg aus den Augen verlieren. 

Wir entschlossen die Atlanikstraße auf dem Weg nach Trondheim auszulassen und auch einen Besuch in Kristiansund wählten wir ab. 

Wir fuhren mit der Fähre bis Halsa und fanden dort ganz in der Nähe der Fähre einen wunderschönen Stellplatz direkt am Fjord. Es gab dort eine kleine Sitzgruppe und wir konnten den ganzen Nachmittag und Abend die Fähre beobachten. 

Die Kinder spielten noch eine ganze Weile draußen und wir genossen einfach diese Ruhe. 

Heute Mittag gab es nur Wiener und Polarbrod, also kochte Tim uns für heute Abend ein leckeres Essen in unserem Campingofen. Es gab Kürbis. 

Nach dem Abendessen machten wir die Kinder bettfertig und während Tim die beiden ins Bett brachte, brachte ich unseren Müll weg. Dafür musste ich ein Stück laufen, aber dort gab es große Container. Sogar für Glasflaschen. 

Als ich wieder zurück am Van war, schrieb ich Tagebuch und als Tim wieder runter kam, würfelten wir noch etwas.