Sonntag, 20. September 2026 – Los gehts!

Heute ist es endlich soweit. Es geht in unseren lang ersehnten Urlaub. Der erste Urlaub im Van. 

Doch bevor es losgehen konnte, mussten wir erst noch etwas einräumen. Tim und ich haben die letzten beiden Tag schon etwas eingepackt, da allerdings gestern noch der Wettkampf in Grimma war, sind wir nicht fertig geworden.

Als wir fast fertig waren, alles im Van zu verstauen, überraschte uns eine nasse Stelle unter der Küche. Oh nein.. 

Tim und Jan suchten nach der Ursache und ich ging erst einmal rein und räumte da noch ein paar Sachen auf. 

Zum Glück wurden die beiden schnell fündig und konnten das Problem beheben. Es fehlte der Deckel des Frischwassertanks. 

Wir aßen noch etwas zum Mittag und machten uns dann auf den Weg. Wir fuhren an der Sparkasse und an Paketstationen vorbei. 13 Uhr konnte es dann endlich losgehen. 

Wir kamen sehr gut voran. Nach ca. zwei Stunden machten wir die erste Pause, gingen Pipi und es gab einen Kaffee. Diese Pause hielten wir allerdings sehr kurz und fuhren schnell weiter. 

Nachdem wir weitere zwei Stunden gefahren sind, machten wir eine weitere Pause. Dieses Mal nahmen wir uns etwas mehr Zeit. Für Ella und Emil bereitete ich ein Knäckebrot und ein paar Weintrauben vor. 

Was uns für heute noch fehlte war ein Plan, wie wir die Zeit bis zur Fähre überbrücken wollten. Mein ursprünglicher Plan war es, nochmal nach Warnemünde zu fahren, dies wurde allerdings zu knapp. 

Ziemlich spontan entschieden wir in Malchow, beim Italiener an der Drehbrücke, essen zu bestellen. Dieses wollten wir abholen und auf einem Parkplatz in der Altstadt direkt am Wasser zu essen. 

An der Altstadt angekommen, stellten wir jedoch fest, dass diese eine Gewichtsbeschränkung von 2,8 t hatte. Das können wir nicht ganz einhalten. Also ging es nochmal zurück auf die Autobahn und wir fuhren von der anderen Seite aus ran. Dort ließ mich Tim in einem Kreisverkehr raus, ich holte unser Essen ab und wir trafen uns auf einem Parkplatz. Tim hatte in der Zwischenzeit als sie auf mich warteten schon alles für das Essen vorbereitet. Wir konnten also schnell Pizza essen. 

Nach dem Essen packten wir den Rucksack für die Fähre, machten die Kinder bettfertig und fuhren dann weiter Richtung Rostock zum Fährterminal. 

Von Malchow aus fuhren wir noch ca. 45 Minuten und waren pünktlich zum Check-in um 21 Uhr angekommen. Die Fähre stand schon bereit und wir standen in unserer Reihe als drittes Auto. Tim wollte gerade für die Kinder das Bett runter machen und sie hinlegen, als ich beobachtete, wie die ersten auf die Fähre durften. Nur wenige Augenblicke später waren wir an der Reihe. 21:20 Uhr fuhren wir schon an Bord. Und auch in unsere Kabine durften wir schon rein. 

Wir gingen nochmal kurz hoch an Deck, beobachteten wie Autos und LKWs auf die Fähre fuhren und gingen dann auf die Kabine. 

Kurz vor um 10 lagen die Kinder im Bett und Ella ist innerhalb von ein paar Minuten eingeschlafen. Emil ein paar Minuten später. Ella hatte ein Bett für sich allein, genau wie Tim, er lag über uns. Emil und ich lagen gemeinsam in einem Bett.

Tim und ich wollten gern das Auslaufen beobachtet, jedoch war eigentlich noch eine Stunde zeit. Doch Tim weckte mich nochmal und aus unserer Kabine hatten wir einen wunderschönen Blick nach vorn. 

Als wir den Hafen von Warnemünde verließen und auf der Ostsee waren, konnte man deutliche Schiffsbewegungen spüren. Obwohl wir den Seegang von der AIDA kannten, war das nochmal ein anderes Gefühl und ich konnte nicht so richtig entspannen und zur Ruhe kommen. Die anderen drei konnten bei dem Geschaukel gut schlafen.