Dienstag, 29. September 2026 – über die Atlantikstraße bis nach Molde

Die Nacht war trotz des Verkehrs ganz okay und als wir heute Morgen wach wurden, waren die LKWs alle schon verschwunden. 

Heute Morgen war es das erste Mal in diesem Urlaub, dass Ella und Emil wach wurden und sich gegenseitig nicht ärgerten, sondern in ihrem Bett miteinander kuschelten und spielten. Natürlich kamen beide trotzdem nochmal zu uns gekuschelt. 

Wir standen auf und machten Frühstück. Wir nahmen uns für das Frühstück zeit, spielten danach etwas mit den Kindern, erledigten den Abwasch und räumten etwas auf. Es war schon wichtig, dass wir immer wieder zwischendurch aufräumen, sonst würden wir absolut im Chaos versinken.

Ca. halb 11 starteten wir, ab heute mit großen Schritten in Richtung Süden. Wobei ganz so groß waren diese dann vorerst trotzdem nicht, da wir gestern Abend uns noch eine schöne Strecke entlang der Küste suchten. Zudem entschieden wir uns dafür die Atlanikstraße noch zu fahren. 

11:45 Uhr wollten Tim und ich uns einen Platz für das Mittagessen zu suchen. Emil versuchte ich schon eine ganze Zeit wachzuhalten und auch Ellas Blick wurde immer müder. Wir wollten schnell Essen, damit die beiden schlafen konnten. Doch als ein geeigneter Platz kam, sah ich zu den beiden schlafenden Kindern nach hinten. Wir fuhren noch etwas weiter und ließen die Beiden schlafen. 

Besonders lang schliefen Ella und Emil jedoch nicht, denn eine halbe Stunde später schauten uns beide wieder an. 

Schnell fanden wir einen mal wieder sehr schönen Mittagsspot. Man hatte von oben eine wunderschöne Sicht auf den Fjord und das Wetter war sonnig. Tim kochte zum Mittagessen Kartoffelbrei und Würstchengulasch und wir aßen auf einer Bank ganz vorn.

Nach dem Essen ließ Tim nochmal die Drohe fliegen und auf dem Weg zurück zum Van, sammelten Ella, Emil und ich Zapfen. Zuhause wollen Ella und ich dann etwas damit basteln. 

Nach einer halben Stunde Fahrt erreichten wir eine Fähre. Die Fähren waren jetzt alle so, dass es auf der rechten Seite, auf dem Fahrzeugdeck, einen Aufenthaltsbereich mit Selbstbedienungsimbiss gibt und keinen direkten Außenbereich. 

Nach der Fährfahrt erreichten wir relativ schnell die Landschaftsroute Atlanterhavsvegen. Die Bücken direkt über dem offenen Meer sind sehr beeindruckend.

Nach der Atlanikstraße peilten wir Molde an. Dort wollten wir eigentlich nochmal einen zweiten Elch mit Geweih holen und hätten die AIDAsol treffen können. Diese war schon deutlich vor unserem Ankommen ausgelaufen.

In Molde angekommen, suchten wir nach einem Platz für die Nacht, fanden jedoch nichts und fuhren erstmal auf einen ganz normalen Parkplatz. Dort überlegten wir, wie wir weiter machen wollten. 

Wir entschieden zuerst in die REMA 1000 einkaufen zu gehen. Tim ging mit Ella und Emil zu Fuß die 200 Meter und ich parkte den Van um. 

Nachdem wir unseren Einkauf erledigt hatten, fuhren wir weiter und unsere wahrscheinlich letzte norwegische Fährfahrt stand bevor. Den Sprell den es angeblich in Molde gegeben hätte, fanden wir nicht.

Auf der Fähre aßen wir Abendbrot und anschließend navigierte Tim mich auf einen Wohnmobilstellplatz in Vika direkt am Hafen. 

Dort angekommen bezahlte Tim den Platz und schloss uns das erste Mal seit Geiranger wieder am Strom an. Und zum Glück funktionierte alles. 

Tim brachte Ella ins Bett uns ich schrieb etwas. 

Gemütlich ließen wir den Abend ausklingen.