Freitag, 25. September 2026 – Aurlandsfjellet und Sognetfjellet

Wie jeden Morgen wurden wir circa um sieben wach und die Kinder kamen zu uns ins Bett. Dort spielten und kuscheln wir noch etwas, bevor wir aus dem Bett krabbeln. Schon als wir noch im Bett aus dem Fenster schauten, stellten wir fest, dass wir nicht mehr alleine waren. Es hatten sich noch drei weitere Camper dazu gestellt. 

Wir frühstücken mit einer wunderschönen Aussicht auf Flåm, wo heute ein Kreuzfahrtschiff anlegte. Jedoch war dieses relativ klein und da wir nicht vorhatten den Ort noch mal zu erkunden, war das für uns irrelevant. 

Nach dem Frühstück jedoch entschieden wir doch noch mal zur Flåm Bakeri für ein paar leckere Zimtschnecken zu fahren. 

Vor Ort angekommen, nutzen wir direkt noch mal die Möglichkeit, pipi zu gehen und Tim brachte uns etwas aus der Bäckerei mit.

Dann konnte es endlich losgehen. 

Wir peilten die Landschaftsroute Aurlandsfjellet an. Auf dem Weg dahin fuhren wir durch den Ort Aurland und stellten fest, dass es hier viele Übernachtungsmöglichkeiten gegeben hätte.

Die Landschaftsroute begann mit steilen Serpentinen und einem damit verbundenen steilen Aufstieg. Ich filmte gerade die Strecke, als uns eine kleine Schafherde mitten auf der Straße entgegenkam. Davon waren sowohl wir als auch Ella und Emil total begeistert.

Nach nur ein paar Minuten aber etlichen Höhenmetern erreichten wir eine Aussichtsplattform. Von dieser hatten wir einen wunderschönen Blick auf den Aurlandsfjord. Nachdem wir einige Bilder schossen und die Aussicht genossen fuhren wir weiter. 

Ebenfalls an einer Stelle zum Bilder machten begrüßten uns Kühe. Wir hielten an und Tim ließ die Drohne fliegen. Das interessierte auch die Kühe, denn diese kamen uns immer näher. Ella, Emil und ich warteten im Auto und beobachteten die Tiere aus dem Fenster. Als eine Kuh Ella jedoch „an muhte“ war ihr das nicht ganz geheuer und sie wollte wieder nach hinten. Auch der Blick von Tim war unbezahlbar, als er um das Auto herum ging und die mindestens 6 Kühe am Auto stehen sah.

Ziemlich genau über dem Laerdal Tunnel, ca. 1.000 m hoch machten wir unsere Mittagspause. 

Während Tim das Mittagessen vorbereitete, zog ich die Kinder warm an und wir gingen nach draußen spielen. 

Wir verbrachten eine ganze Weile draußen, doch irgendwann wurde es uns dann kalt und die Kinder konnten auf unserem Bett noch etwas spielen, bevor es leckere Nudeln gab.

Weiter ging es durch das Aurlandsfjelleet. Die Natur war unbeschreiblich schön. Wir fuhren vorbei an Steinfeldern, Seen und auf dem Weg zurück ins Tal bewunderten wir wunderschöne Herbstlandschaften und tosende Wasserfälle. Und überall waren wir fast alleine.

In Laerdal wurden die Kinder pünktlich zur Fährfahrt wach. 

Nachdem wir die Fähre verlassen haben, fuhren wir eine Strecke entlang des Lustrafjordes, welche wir vor zwei Jahren schon einmal in die entgegengesetzte Richtung gefahren sind. Und dabei stellten wir uns die Frage, wie wir auf die Idee gekommen sind, hier mit dem Wohnwagen entlang zu fahren. 

Wir fuhren jedoch nicht lange im Tal eh es wieder steil bergauf ging: ins Sognetfjellet. Hier suchten wir uns einen Platz, für die Nacht. 

Am Schild 1.397 m fanden wir einen Parkplatz und wählten diesen als Schlafplatz aus. Hier oben im Sognetfjellet haben wir 2024 schon einmal übernachtet. Jedoch hatten wir da einen schönen Blick auf den Gletscher, dieser Blick wurde uns heute aufgrund des Nebels verwehrt. 

Da wir heute lange Zeit im Auto saßen, entschlossen wir trotzdem nochmal raus zugehen. Wir zogen uns warm an und wagten uns nach draußen. 

Wir gingen ein Stück durch den steinigen Untergrund. Für Emil war das natürlich gar nicht so einfach. Er hatte eines der ersten Male seine Gummistiefel an.

Zurück am Van hatten wir noch etwas Spaß in den Pfützen und wärmten uns dann drinnen auf.
Tim heizte den Van richtig auf und all unsere nasse Kleidung fand im Bad ihren Platz. Dort war es ganz besonders warm.

Wir aßen Abendessen, brachten die Kinder ins Bett und würfelten noch etwas.