Donnerstag, 24. September 2026 – von Bergen nach Flam

Kurz nach um sieben waren wir alle wach. Die Kinder kam wie jeden Tag zu uns ins Bett kuscheln und anschließend machten wir uns für den Tag fertig. 

Es gab im Van, aber bei wunderschönem Wetter Frühstück.

Nachdem alles gespült und verräumt war, saßen wir schon halb 10 im Auto und machten uns auf den Weg nach Bergen. Das war ein absoluter Rekord was das losmachen anging. 

Schon 10:10 Uhr löste Tim den Parkschein in Bergen. 

Bergen, die Stadt mit den 184 Regentagen, begrüßte uns heute mit wunderschönem Sonnenschein. Sonne in Bergen kannten wir bisher noch nicht. 

Wir parkten auf einem Parkplatz, welcher sich direkt neben der Anlegestelle der Kreuzschiffe befand. Daher kannten wir den Weg schon sehr gut. 

Wir sahen zuerst Bryggen, welches wunderschön aussah mit dem Sonnenschein. Am Fisketorget begannen die Aufräumarbeiten und der Abbau. Auf den Fischmarkt kann man bald nur noch in den Matthallen gehen, da die Sommersession nun vorbei ist. 

Nach einem Halt am Starbucks für zwei Kaffee ging es auf direktem Wege zur Talstation der Fløibahn. Gern wollten wir das schöne Wetter nutzen, um damit nach oben zu fahren. 

Die Schlage war ziemlich lang. Wir hatten jedoch einen Vorteil, da wir den Kinderwagen dabei hatten und somit mussten wir nicht lange warten. 

Oben angekommen, hatten wir einen wunderschönen Blick auf Bergen. Ich bewunderte das schöne Wetter immer und immer wieder. 

Dann gingen wir weiter und peilten den Spielplatz an. Da waren die Kinder natürlich sofort begeistert. Der Spielplatz war aber auch wirklich sehr  schön. Es war alles möglich dabei. Verschiedene Schaukeln, Klettermöglichkeiten, Rutschen und kleine Hütten. Ella und Emil suchten sich als erstes die Nestschaukel heraus. Emil nahm drinnen Platz, während Ella ihn stolz anschaukelte.

Wir verbrachten eine ganze Weile auf dem Spielplatz, bevor wir entschieden etwas zum Mittagessen zu holen. Leider gab es oben auf dem Berg nichts, was man sich hätte auf die Hand holen können. Außerdem war Ellas Essensvorstellung sehr eindeutig: Pommes.

Wir gingen also zurück zur Fløibahn und fuhren damit nach unten. 

An einer der letzten verbliebenen Bude des Fisketorget wurden wir fündig und aßen dann auf einer Bank. Wir mussten unseren Platz zum Essen jedoch vorher verlassen, da auf der Bank neben uns Tauben gefüttert wurden und daher immer und immer mehr Tauben dazukamen und auch von unserem Essen etwas abhaben wollten. 

Ella und Emil aßen im Kinderwagen ihre restlichen Pommes und wir gingen Bryggen entlang und dann zurück zum Van. 

Dort angekommen fuhren wir weiter. Emil war so kaputt, dass er in den nicht mal fünf Minuten bis zur REMA 1000 einschlief. Tim wickelte den schlafenden Emil und ich holte uns noch etwas Wasser. 

Als alles erledigt war, fuhren wir weiter. Unser neues Ziel war Flåm. 

Auf dem Weg nach Flåm führte es uns wieder durch eine wunderschöne Landschaft, kleine gemütliche Orte und entlang am Fjord. Tim suchte nach einer Möglichkeit unseren Frischwassertank zu füllen und irgendwann tauchte einer auf. Tim und Ella hatten heute Morgen geduscht und ich wollte auch gern nochmal duschen. Zudem stand ziemlich schnell fest, dass wir heute Nacht frei stehen werden, da wäre ein voller Wassertank wünschenswert.

Wir schauten uns bei park4night einige Möglichkeiten an, wo und wie wir in Flåm übernachten könnten. Es gab einen Campingplatz, von diesem wurde jedoch sowohl bei park4night als auch bei GoogleMaps abgeraten. Er wäre nicht besonders sauber, ohne Storm und Duschen, jedoch sehr teuer. Und Aussicht auf den Fjord würde es auch nicht geben. An den anderen Parkplätzen im Ort ist überall das Parken von 20:00-6:00 Uhr verboten. 

Ein Platz wurde mir bei park4night als Übernachtungsmöglichkeit angezeigt, diese Info war jedoch veraltet und auch da gab es ein Schild mit der Aufschrift „Camping forbutt“.

Wir entschlossen uns dazu auf einem Parkplatz in Flåm erstmal Abendessen zu machen und dann nochmal auf die Suche nach einem Schlafplatz zu gehen.

Das war am Ende auch die richtige Entscheidung. Wir fuhren ein paar Kilometer aus Flåm raus und fanden einen Parkplatz ohne „Camping forbutt“-Schild. Dieser war direkt am Fjord, mit Blick auf Flåm und auf der gegenüberliegenden Seite des Fjordes gab es sogar einen Wasserfall. 

Wir machten Ella und Emil bettfertig und ließen den Abend ausklingen.