Sonntag, 24. Mai 2026 – Geiranger

Als wir heute Morgen die Augen öffneten, öffneten wir auch zu erst die Vorhänge und konnten die beeindruckende Fjordeinfahrt sehen. Während Tim und ich die Aussicht aus dem Bett genossen, kletterte Ella wieder zu Emil und die beiden spielten.

Von der Kabine aus beobachten wir die Einfahrt in den Geirangerfjord und gingen dann ins Marktrestaurant zum Frühstück. Die Platzwahl gestaltete sich dort natürlich als schwierig. damit rechneten wir allerdings schon, da man in diesem Restaurant die schönste Aussicht hat. Einige reservierten sich einen Tisch, schauten sich die Einfahrt von oben an und kamen dann irgendwann um mit ihrem Frühstück zu beginnen. Andere hatten einen schönen Tisch und blieben sitzen. Wir hatten Glück und bekamen einen Tisch direkt am Fenster.

Leider verpasste ich die Wasserfälle „die sieben Schwestern“, da ich mich gerade da durch das Buffet kämpfte. Allerdings konnten wir von unserem Platz aus sehen, wie wir mit diesen großen Seilen festgemacht wurden. 

Nach unserem Frühstück gingen wir auf unsere Kabine, machten uns einen Plan und selbst verständlich genossen wir die Aussicht vom Balkon. Der Kapitän winkte Emil sogar von der Brücke zu.

Wir überlegten uns, dass wir erst einmal etwas über das Schiff spazieren, die Kinder schlafen können und wir erst gegen Nachmittag das Schiff verlassen.

Wir gingen über das Außendeck, über den Skywalk und sogar die Sonne küsste uns.

Da Pläne ja bekanntermaßen dafür da sind geändert zu werden, entschieden wir uns dazu direkt von Board zu gehen. Denn an Schlafen war bei Ella nicht zu denken. 

Wir verließen auf Deck 3 das Schiff und liefen über den Seawalk. 

Wir gingen zunächst etwas ziellos durch den kleinen Ort, indem im Sommer ca. 2.000 Menschen und im Winter nur noch 200 Menschen leben. Im Regen. 

Ella wünschte sich die ganze Zeit ein Eis und auch wir nahmen uns vor in Geiranger ein leckeres norwegisches Softeis zu essen. Dafür war jetzt der richtige Moment. 

Wir stellten uns gemeinsam mit unserem Eis unter, da es gerade ganz schön stürmisch und der Regen stärker wurde. 

Plötzlich gab es einen lauten Knall und ich sah nur wie einer der Bojen komische Wellen warf. Es dauerte nicht lange, da gab es den nächsten Knall. Dann rannten ein paar Angestellten den Seawalk entlang, welcher sich immer weiter streckte. Die AIDA wurde vom Wind weggedrückt. Man hörte, wie das Schiff gegensteuerte. Der Seawalk wurde erst einmal komplett eingefahren und wir hatten vorerst keine Möglichkeit wieder auf das Schiff zu gehen. Niemand konnte so richtig sagen, wie es weiter geht und wann man wieder an Bord kam. Ich war mir nicht sicher, ob ich lieber an Bord wäre oder froh bin an Land zu sein.

Damit wir nicht die ganze Zeit untätig da standen und warteten, entschlossen wir etwas zu gehen. Wir nutzen den Moment, dass beide Kinder wach waren und machten ein Bild am Troll. 

Nach ein paar Bildern gingen wir wieder das Dorf entlang. Den Wasserfall entlang kamen wir allerdings nicht, die Kinder saßen in ihren Kinderwagen. Also gingen wir mit vielen anderen gemeinsam die Straße entlang und schauten immer Mal am Wasserfall. Oben angekommen schlief Ella und Emil wurde wach. Ich holte schnell etwas Wasser. Da sich unser Plan kurzfristig änderte hatten wir kein Trinken dabei.

Wir schossen einige Bilder und auch die AIDAprima hielten wir im Geirangerfjord auf Bildern fest. 

Als wir im Zentrum ankamen war der Seawalk wieder geöffnet und wir gingen an Board. 

Nachdem wir alles auf die Kabine gebracht haben, gingen wir für einen kleinen Snack ins Fuego. Dort war allerdings halb vier so viel los, dass wir kaum einen Tisch bekamen. 

Nach unserer kleinen Stärkung gab es noch einen Kaffee und für Ella einen Dodo und auch der Pool wartete schon auf uns. Unsere Badezeit wählten wir heute jedoch nicht ganz optimal, da parallel dazu ein Schwimmkurs stattfand, welcher den gesamten Innenbereich des Pools einnahm. Die Kinder genießen das Baden gehen beide immer sehr und so richtig raus wollen beide nicht.

Durch unseren späten Snack und das späte Baden verschob sich auch das Abendessen nach hinten. 

Das ins Bett bringen klappte heute erstaunlich gut. Wir sahen das auslaufen um 20:30 Uhr vom Außendeck und beide Kinder schliefen schon. Ich finde diese Landschaft beeindruckend und könnte diese ewig anschauen.

Den Abend ließen wir im Spa Bereich ausklingen und genossen die Aussicht aus der Sauna und dem Whirlpool. Zudem fand im Beach Club die Silentparty statt. Diese durften wir natürlich nicht verpassen. 

Ziemlich spät und erschöpft fielen wir ins Bett.