Hallo Norwegen.
Heute Morgen legten wir in Bergen an. Nach dem sonnigen Seetag gestern, begrüßte uns heute regnerisches Wetter – typisch Bergen.
Ella kletterte zu Emil ins Bett und die Beiden schauten sich gemeinsam vorbeifahrende Schiffe an.
Frühstück gab es heute im Marktrestaurant. Dabei beobachtete besonders Emil den Hafen.
Alle gestärkt gingen wir auf die Kabine und zogen uns warm an.
Schon konnte es losgehen. Wir fuhren nach unten, verließen das Schiff und liefen durch Bergen.
Wir gingen durch die kleinen Straßen, mit ihren schönen Häusern. Die Aussicht beeindruckt mich jedes Mal.
Wir gingen bis zu Bryggen. Diese Häuserzeile könnte ich mir ewig anschauen. Wobei ich sie auch gern mal bei schönem Wetter sehen würde.
Meinen ursprünglichen Plan mit der Floibahn zu fahren wählten wir ab. Die Wolken hingen so tief in den Bergen und wir hätten die Aussicht wahrscheinlich nicht genießen können.
Heute war es mal Tim der gern nach Kleidung schauen wollte. Wir gingen in ein Einkaufszentrum und Tim fand zwei neue Hosen.
Noch im Laden sagte Ella, dass sie Pipi muss. Ich ging schnell mit ihr los, während sich Tim gemeinsam mit Emil an der Kasse anstellte. Wir fanden die Toiletten zwar schnell, allerdings waren diese natürlich kostenpflichtig und Ella und ich waren ohne Geld unterwegs. Tim wartete immer noch an der Kasse.
Ich wurde mittlerweile nervös, da Ella meinte es wird dringender und niemand war in der Nähe, wo ich fragen könnte, ob sie uns mit durch das Drehkreuz nehmen könnten.
Nach ein paar Minuten auf der Stelle hin und her treten kam endlich jemand. Das ältere Paar war sehr nett und Ella konnte endlich Pullern.
Als wir fertig waren kamen auch Tim und Emil und wir machten uns gemeinsam durch den Regen auf dem Weg zurück zum Schiff.
Wieder an der AIDA angekommen gingen wir durch den Sicherheitscheck und direkt ins Fuego, um etwas zum Mittag zu essen. Heute allerdings ziemlich spät.
Nach dem Essen gingen wir auf unsere Kabine und während ich versuchte Ella zum Schlafen hinzulegen, ging Tim zu seinem Friseurbesuch. Hierzu nahm er Emil mit. Dieser hatte in Bergen schonmal geschlafen, Ella allerdings nicht.
Ella kam nicht zur Ruhe. Daher vereinbarten wir, dass wir im Kinderwagen über das Schiff spazieren. Das hat tatsächlich auch gut funktioniert und sie schlief ziemlich schnell ein.
Wir trafen Tim und Emil im Theatrium, auch Emil war in der Zwischenzeit wieder eingeschlafen. Tim und ich tranken gemeinsam einen Kaffee.
Als die Kinder wieder wach wurden, gingen wir auf die Kabine und zogen unsere Badesachen an.
Heute wollten wir gern die Pools im Four Elements ausprobieren. Da gibt es Becken mit einem Strudel, Whirlpools, eine Rutsche und Strecke, wo man sich in einen Reifen setzen kann und die Wasserströmung einen vorwärts bewegt.
Wir hielten uns nicht lange auf, da wir nicht zu 100% überzeugt waren. Stattdessen gingen wir lieber nochmal in den Pool im Beach Club.
Heute legten wir 17:30 Uhr ab und begeben uns auf den Weg nach Geiranger.
Nach dem Baden zogen wir uns um und gingen zum Abendessen ins Marktrestaurant.
Das ins Bettgehen mit den Beiden versuchten wir etwas zu entspannen, indem wir sie in den Kinderwagen setzten und spazieren gingen. Zumindest bei Emil klappte das ganz gut. Ella hingegen tat sich etwas schwerer. Erst gingen wir über das Außendeck, da war es ihr zu kalt, sie wollte sich aber nicht zudecken.
Als Emil dann schlief brachte Tim ihn auf die Kabine und Ella und ich liefen auf Deck 12 zwischen den Kabinen Runden. Irgendwann verlor ich absolut die Orientierung. Wir gingen noch einige Runden über das Außendeck und sie wurde langsam ruhiger. Trotzdem liefen wir noch ein Weile.
Irgendwann waren wir uns sicher, dass sie schlief und gingen zur Kabine. Als wir das Verdeck öffneten, wussten wir gar nicht was wir sagen sollten und ich war mir nicht sicher, ob ich lachen oder weinen wollte. Ella lag im Wagen, lachte uns an und sagte, sie möchte sich hinsetzen. Zwei Stunden bin ich teilweise mit Tim gemeinsam oder alleine mit ihr über das Schiff gelaufen und nichts mit Schlafen.
Ich legte mich mit ihr ins Bett und dann ging es doch ganz schnell.
Tim und ich ließen den Abend ausklingen, indem wir uns nochmal ins Theatrium setzten und an unseren Lieblingsort auf dem ganzen Schiff gingen und von ganz vorn uns das Meer anschauten und die Meeresluft atmeten.
Dann fielen wir nur noch ins Bett.