Freitag, 12. Juli 2024 – Tag 1

Heute Morgen klingelte kurz vor sechs Uhr der Wecker. Es gab noch einiges zu erledigen, eh wir unsere Reise antreten konnten. Gestern Nachmittag/ Abend schafften wir zwar schon eine ganze Menge, aber leider nicht alles.

Ich erledigte das Einkaufen während Tim zuhause mit Ella frühstückte und noch Sachen packte.

Als ich noch unterwegs war, ist Ella eingeschlafen. Da sie noch schlief als ich wiederkam, nutzen wir die Zeit und versuchten alles zu schaffen.

Gegen um 11 kamen Jan und Brit wieder, nachdem sie gestern bei einem Konzert waren. Sie waren uns nochmal eine große Unterstützung, indem sie uns mit Ella halfen.

Um 12 saßen wir dann endlich im Auto, der Wohnwagen angehangen und los ging es. Bei wunderschönem Sonnenschein starteten wir in Planitz und als wir Zwickau Richtung A4 verließen, wandelte sich das Wetter. Als wir auf die Autobahn fuhren, begann ein Starkregen, teilweise mit Hagel. Die Autos auf der Autobahn fuhren nur noch maximal 40 km/h, da die Sicht so begrenzt war. Als der Regen aufhörte, folgte der erste Stau.

Als dieser überstanden war, lief die Fahrt erstmal ziemlich gut. Wir machten zwischendurch eine Pause, in der ich Ella stillte und Tim und ich uns einen Kaffee und einen kleinen Snack holten.

Als wir den Berliner Ring erreichten, wurde erneut Stau angezeigt. Wir schauten bei verschiedenen Navis, welche Fahrtempfehlung sie gaben. Vier verschiedene Quellen, vier verschiedene Wege. Wir entschieden uns dazu Jans App zu folgen und stellten schnell fest, dass dies ein Fehler war. Über eine Stunde, standen wir im Stau.

Zwischendurch rief ich auf dem Campingplatz in Malchow an, da wir befürchteten es nicht bis 19 Uhr zu schaffen.

Die letzten 120 km waren anstrengend. Ella hatte keine Lust mehr im Kindersitz zu sitzen und wollte sich endlich wieder frei bewegen. Ein Stopp hätte allerdings bedeutet, dass wir es nicht mehr rechtzeitig auf den Campingplatz geschafft hätten. Ich saß hinten bei Ella und wurde zur Entertainerin, während sich Tim vorn amüsierte.

18:52 Uhr erreichten wir unser heutiges Ziel. Es war zwar knapp, aber wir schafften es. Tim ging uns einchecken und ich wickelte Ella im Auto. Wobei das gar nicht so einfach war, da sie sich endlich frei bewegen konnte.

Am Platz angekommen hängte Tim den Wohnwagen ab und stellte ihn fest hin, Ella spielte und ich begann für sie das Abendessen vorzubereiten. Nach einer kurzen Suchaktion konnte Tim das Behältnis für das Wasser abdichten und befüllen.

Über die restliche Abendplanung waren wir uns unschlüssig. Wir überlegten, ob wir Essen gehen und Ella dort mit uns gemeinsam isst, wir uns etwas bestellen, abholen und dann hier essen oder etwas von den Vorräten zunehmen. Schlussendlich entschieden wir uns dazu, dass Ella noch auf dem Campingplatz essen sollte. Wir bestellten uns etwas beim Italiener.

Nachdem Ella gegessen hatte, ging es für uns nochmal los. Nach einem kurzen Zwischenstopp an der Tankstelle, gingen wir in die Altstadt von Malchow. An der Drehbrücke ging Tim zum Italiener rein, um unser Essen abzuholen. Es dauerte eine ganze Weile eh er wieder kam. Aber ohne Essen. Ich war etwas verwirrt und als er mir sagte, dass sie keine Bestellung von uns hätten, war ich noch verwirrter. Wir stellten fest, dass wir bei einem anderen Italiener bestellten – auf der anderen Seite der Insel. Zum Glück ist diese nicht so groß.

Beim zweiten Anlauf bekamen wir unsere Pizza und Spaghetti und nahmen uns eine Bank direkt am Wasser.

Als wir fertig waren, spazierten wir noch eine kleine Runde durch die Altstadt und gingen zurück zum Auto. In der Zwischenzeit schlief Ella ein.

Zurück am Wohnwagen machten wir uns noch bettfertig und kuschelten uns ein.