Auch der heutige Morgen begann mit dem Wecker klingeln sechs Uhr. Die Nacht war, bis auf eine Ausnahme, ziemlich entspannt gewesen und wir konnten uns erholen.
Tim und ich standen auf, machten uns fertig und verstauten alles für die Abfahrt. Ella schlief die ganze Zeit über und wurde erst wach, als ich sie gerade ins Auto setzen wollte.
Halb acht verließen wir den Campingplatz in Malchow und fuhren los in Richtung Rostock/ Warnemünde zu unserer Fähre. Nach einer knappen Stunde Fahrt, erreichten wir diese und reihten uns ein.
Da uns noch etwas Zeit blieb, stillte ich Ella und wir zogen sie um, da sie noch im Schlafanzug war.
Um neun erreichte auch die Fähre den Fährhafen und Autos und LKWs verließen diese. Dann ging es ganz schnell und wir waren an der Reihe.
Auf der Fähre geparkt verließen wir das Auto und gingen hoch aufs Deck. Dort fanden wir einen schönen Platz am Fenster.
Die Zeit an Board vertrieben wir uns mit frühstücken und spielen. Es war eine ruhige Überfahrt und die Zeit verging schnell.
In Dänemark angekommen verlief das Verlassen der Fähre sehr zügig und wir konnten unseren Weg fortsetzen.
Wir überprüfen ein paar Verkehrsregeln und schauten nach unseren heutigen Übernachtungsort in der Nähe von Kopenhagen.
Schnell wurden wir fündig und so steuerten wir einen Campingplatz in Zentrumsnähe an. Man konnte zwar zum Großteil nur positive Bewertungen lesen, allerdings berichteten auch einige, dass es an ein Festivalcamping erinnerte. Und dem konnten wir nur zustimmen. Wir fanden eine große Wiese vor und verteilt darauf stand immer mal wieder ein Anschluss für den Strom. Die Sanitäranlagen waren Container. Aber es war sehr sauber und gepflegt und das Personal sehr nett. Wir durften uns unseren Stellplatz selbst aussuchen, was uns kurzerhand etwas überforderte, da der gesamte Platz frei war und wir zu viel Auswahl hatten.
Da wir erst ca. 13:15 Uhr ankamen, gab es für Ella heute erst spät Essen. Da sie aber auch schon spät gefrühstückt hatte, war das nicht so schlimm.
Nachdem Ella gegessen hatte, nahmen wir uns auch einen kleinen Snack und entschieden, dass wir nochmal in die Altstadt von Kopenhagen wollten. Nach reichlicher Überlegung, ob wir mit dem Auto oder dem Bus fahren wollten, fiel die Entscheidung aufs Auto und es ging los.
Leider meinte es das Wetter nicht unbedingt gut mit uns und es regnete die gesamte Zeit. Trotz alledem ist Kopenhagen eine sehr schöne Stadt und wir konnten es sehr genießen und viel sehen.
Wir gingen die gemütlichen Straßen entlang, kamen an einer Reiterstatue vorbei, mit einer schön angelegten Blumenfläche rundherum. Sahen Nyhaven und bewunderten die eindrucksvolle Häuserzeile. Wir folgten dem Hafen weiter und hatten einen schönen Blick auf das Königliche Theater.
Unser Weg sollte uns weiter bis zur kleinen Meerjungfrau führen. Doch da Ella schon Hunger hatte und Tim und ich komplett durchgeweicht waren, entschieden wir uns dazu, zurück zum Auto zu gehen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an der Amalienborg und Frederiks Kirke vorbei.
Im Parkhaus angekommen, stillte ich Ella. Als sie fertig war, ging Tim bezahlen. Schlappe 16 € für 2 Stunden parken. Das war eine Hausnummer.
Die kleine Meerjungfrau wollten wir trotzdem noch sehen. Also legten wir die zwei Kilometer mit dem Auto zurück.
Eine bronzene Statur im Meer in Form der kleinen Meerjungfrau. Wahrscheinlich hatten wir Glück, dass aufgrund des Wetters nicht so viel los war. Wir schossen ein paar Bilder, gingen zurück zum Auto und fuhren zum Campingplatz.
Wieder angekommen bereiteten wir Essen vor, ich habe geduscht, wir beseitigten die letzten Reste von Tims Salzunfall vor dem Urlaub und aßen alle drei gemeinsam zu Abend. Bei Ella gab es Brot, Gurke, Erdbeere und Banane und Tim und ich aßen Spaghetti mit Tomatensoße.
Nach dem Essen übernahm Tim das Wickeln und Umziehen von Ella. Wir bauten gemeinsam die Sitzgruppe zu Ellas Bett um, da in der Zwischenzeit sogar nochmal die Sonne rauskam und entschieden uns nochmal rauszugehen, wenn Ella schläft.
Ich stillte Ella und Tim kümmerte sich um den Aufwasch, bevor wir uns bei schönem Wetter raus setzten und unseren zweiten aufregenden Urlaubstag ausklingen ließen.























