01.09.2022 Malad City-Yellowstone Nationalpark

Der heutige Tag begann mit einem Frühstück in der Sonne, am See. Danach packten wir unsere 7 Sachen und wir machten uns auf den Weg zum Yellowstone Nationalpark.

Nach drei Stunden Fahrt erreichten wir den West Entrance vom Nationalpark. Der nächste Stop war dann erst einmal der West Yellowstone Visitor Center, wo man sich viele kostenlose Broschüren rund um den Nationalpark, Idaho und Montana mitnehmen konnte.

Dann ging es endlich Richtung Yellowstone, wir fuhren an vielen Steppenlandschaften und Wäldern vorbei, bis auf einmal ein Schild mit „Yellowstone Nationalpark“ kam. Leider standen dort Menschen, die Bilder machten, somit verschoben wir unsere Fotosession auf die Ausfahrt vom Nationalpark.

Nachdem wir Eintritt bezahlt hatten, ging es weiter zur Suche nach einem Mittagessen-Platz. Wir wurden am Madison-River fündig. Dort gab es eine traumhafte Recreation-Area, direkt am Fluss mit Sitzgruppen (im Schatten!), Toilette und Mülltonne. Quasi alles was wir brauchten. Wir kochten wie so oft unsere Nudeln mit Allround-Soße und genossen die schöne Natur.

Anschließend fuhren wir weiter durch den Park. Auf einmal standen viele Autos an der Straße und Menschen die Fotos machten. „Da muss was spannendes sein!“ sagte Ben und so drehten wir kurzerhand um und tatsächlich, es stand ein Bison an der Straße, welches genüsslich sein Gras fraß. Nachdem wir Bilder gemacht hatten, fuhren wir weiter.

Als nächstes hielten wir bei heißen Quellen, aus denen Sulfur-Dämpfe stiegen, die für eine wohlige Wärme und faule Eier-Gestank sorgten.

In den nächsten Stunden, hielten wir immer wieder an, da es entweder heiße Quellen oder dampfende Erdlöcher gab. Irgendwann kamen wir zum „Old Faithful“ ein Geysir, der aller 90 min ausbricht, was sehr untypisch für Geysire ist. Dort warteten wir eine halbe Stunde und schauten uns das Natur-Schauspiel an. Es war echt beeindruckend, wie heißes Wasser einige Meter in die Luft geschleudert wird.

Anschließend statteten wir dem Visitor Center einen Besuch ab und kauften einen Yellowstone-Pin für meine Bauchtasche. Der nächste Stop war dann unser Campingplatz, den wir schon seit gestern reserviert hatten, da im Internet stande, dass die Campingplätze immer voll sind. Dort angekommen versammelten sich alle Mitarbeiter vor dem Registration-Büro und da wir gerade an Ort und Stelle waren, machten wir Bilder von allen. Als Belohnung gab es ein Paket Holz kostenlos. Check pot!

Als wir unseren Platz bezogen hatten, setzten wir uns auf die Bank und machten Abendbrot. Heute gab es Toast mit Aufstrich. Ich ließ meinen Blick schweifen und er blieb an einem braunen Etwas hängen. „Ist das ein Bison?“ fragte ich Ben, doch dieser verneinte, da der braune Fleck sich angeblich nicht bewegte. Doch als ich genauer hin sah fiel mir auf, dass es wirklich ein Bison ist, was auf der Wiese mitten auf dem Campingplatz zwischen den Campern graste. Nichts wie hin! Wir gingen bis auf einige Meter ran und bewunderten das große Tier, welches einfach so ohne Zaun auf dem Campingplatz stand und genüsslich fraß. Als wir uns satt gesehen hatten, gingen wir zurück zum Camper Van, spielten noch ein paar Runden bis 10.000 und gingen anschließend schlafen.

Unser Camper von Innen